Fernreisende suchen sich immer neue Ziele und Orte, die bislang noch nicht vom Tourismus überschwemmt wurden. Dabei sind außergewöhnliche Destinationen besonders gefragt. Im Trend für 2019 liegt das kleine Königreich Bhutan. Hier ist Glücklichsein in die Verfassung geschrieben worden und deshalb pilgern immer mehr Lifestyleberater aber auch Sinnsuchende in das Land am Himalaya. Die Reise ist aber auch deshalb exklusiv, weil das Land – um die Touristenzahlen kontrollieren zu können – einen recht hohen Festpreis pro Reisenden fordert. Auf der Rückreise kann man über Kathmandu in Nepal fliegen und dort noch halt machen. Wer Glück hat, kann dann aus dem Flugzeugfenster ein Foto vom Mount Everest machen.

Die Berge von Laos

Es gibt nicht mehr viele Länder, die noch zusammenhängende Bergketten haben, deren Wälder noch intakt sind. Das kleine kommunistische Land zwischen Thailand und Vietnam bietet diese Erfahrung noch. Man muss sich Zeit nehmen, weil die Straßen eher schlecht sind, wird dafür aber mit atemberaubenden Aussichten und Landschaften in Laos belohnt. Weil es früher enge Beziehungen zur DDR gab, sprechen immer noch manche Einwohner Deutsch.

Tohoku

Die japanische Stadt liegt nördliche von Tokio und ist vor allem bei einheimischen Skifans ein Name. Aber auch Touristen bietet sie sowohl im Winter als auch im Sommer eine Menge an Aktivitäten. Der Trend zum authentischen Erlebnis beschert solchen Städten gerade einen Aufschwung, die noch nicht an jeder Ecke einen Starbucks oder McDonalds haben. Statt dessen bekommt man beste japanische Küche geboten, sogar an kleinen Straßenständen.

Georgien

Man weiß nicht viel über das osteuropäische Land, das aber eine reichhaltige Kultur hat. Zu einem Trend ist es geworden, weil man die alten Weine wieder entdeckt hat. Georgien wird oft als die Wiege des Weinbaus bezeichnet. Hier soll der Wein überhaupt erfinden worden sein. Die georgischen Weine sind heute auf dem Weltmarkt begehrt – warum also nicht dorthin fahren, wo sie hergestellt werden?